Die Mitglieder von INTERPLAST-Germany e.V. f√ľhren unentgeltlich plastisch-chirurgische Operationen in Entwicklungsl√§ndern durch.

Die behandelten Patienten leiden unter Gesichtsfehlbildungen, Lippen-, Kiefer-, Gaumenspalten, Handfehlbildungen, schweren Verbrennungsnarben, Tumoren der Haut und des Kopfes, Defekten durch Unfälle oder Kriegsfolgen und sonstigen Erkrankungen, die in das Fachgebiet der Plastischen Chirugie fallen.

Ziel ist es die Patienten in die Lage zu versetzen ein sozial integrierter Teil ihrer Gesellschaft zu werden. Denn leider werden angeborene Fehlbildungen oder Erkrankungen h√§ufig als Strafe f√ľr Fehlverhalten durch g√∂ttliche M√§chte verstanden und die Betroffenen sozial nicht akzeptiert. Unbehandelte Verbrennungsnarben k√∂nnen zu Entstellungen oder erheblichen Funktionseinbu√üen besonders der Arme und Beine f√ľhren. Die betroffenen Patienten sind dann oft nicht in der Lage f√ľr Ihre Lieben oder sich selbst zu sorgen.

Die Operationsteams fahren in ihrem Urlaub auf Einladung eines Krankenhauses oder eines Amtes f√ľr ca zwei Wochen in das jeweilige Gastgeberland. Es versteht sich von selbst, da√ü sie sich dort auch wie G√§ste verhalten.
Sowohl die √Ąrzte als auch die Pflegekr√§fte vor Ort werden soweit m√∂glich in die Arbeit eingebunden und angelernt. Im Idealfall k√∂nnen unsere gastgebenden Kollegen nach unserer Abreise die Arbeit vor Ort selbst√§ndig weiterf√ľhren.

Um dies gew√§hrleisten zu k√∂nnen ist das Einverst√§ndnis der Kollegen vor Ort mit unserem Kommen unbedingte Vorraussetzung. Um in der K√ľrze eines Operationseinsatzes von meist nur zwei Wochen m√∂glichst vielen Patienten helfen zu k√∂nnen treffen die Kollegen im Gastgeberland bereits vor unserem Kommen eine Vorauswahl von Patienten die sie uns dann am Ankunftstag vorstellen. Es wird bei der Patientenauswahl besonders darauf geachtet, da√ü solche Patienten operiert werden, die sich eine Behandlung ihrer Erkrankung sonst nicht leisten k√∂nnten.

Die Arbeit von INTERPLAST Germany e.V. basiert auf freiwilligem unentgeltlichem Engagement der Mitglieder. Die entstehenden Kosten werden durch Spendengelder sowie den Jahresbeitrag der Mitglieder finanziert.

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